Peter Betzler

Licht verbindet Himmel und Erde

Bilder und Plastiken

10. Juni bis 1. August

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

PDF-Flyer

Peter Betzler

Peter Betzler
ist seit 36 Jahren Kunsterzieher an der Katholischen Mädchenrealschule und am Gymnasium St. Gertrudis in Ellwangen.
Sein künstlerisches Schaffen wurde durch eine rege Ausstellungstätigkeit weit über Ostwürttemberg hinaus bekannt. Vor allem in der Malerei versucht er, das auszudrücken, was er über die Wahrnehmung seiner Umwelt im ganz Alltäglichen oder in der Stille der Kontemplation erfährt.
»Dem Licht hat Peter Betzler immer eine besondere Bedeutung zugemessen. Als Symbol des Lebens ist es ein Charakteristikum seiner Bilder, das sich durch das Arrangement von kraftvollen Farbklängen in Rot, Blau und besonders Gelb zu immer neuen Kompositionen formt, in denen der Raum nur selten greifbar wird, sondern vom Betrachter als sphärische Verdichtung erlebt wird.«
(Dr. Anselm Grupp, Ellwangen)

In seinen schonungslosen und expressiven Terracottaplastiken setzt sich Peter Betzler vorwiegend mit einer existenziellen Grunderfahrung auseinander, nämlich
dem Leiden des Menschen schlechthin.

Im Vorfeld der Ausstellung sprach Pfarrerin Ute Bögel mit dem Künstler:

Wie kamen Sie eigentlich zur Kunst?
(lacht) ich habe schon als Kindergartenkind meine Bilder immer der Schwester Oberin zeigen müssen. Später am Gymnasium hatte ich einen tollen Lehrer, der mich sehr gefördert hat. Als ich 13 Jahre alt war, habe ich im Schaufenster des leerstehenden Ladengeschäfts meiner Mutter einige meiner Bilder zu einer kleinen Ausstellung arrangiert – und mein erstes Bild für 50 DM verkauft!

Und was bringen Sie in Ihren Bildern zum Ausdruck?
Viele meiner Bilder sind Landschaften. Keine realen Landschaften, sondern „Seelenlandschaften“. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, nehme ich Eindrücke und Stimmungen auf, die ich dann in meinen Bildern umsetze und weiter interpretiere. Dabei spielen Farbkompositionen und das Erspüren von Licht-Stimmungen eine wichtige Rolle. Auch die Psalmen und Geschichten des Alten Testaments haben mich zu Bildern inspiriert. Spannend finde ich, wie sich im Prozess des Malens ursprüngliche Impulse und Intentionen verändern und erweitern. Von manchen meiner Bilder werde ich im Laufe des Malens sozusagen selbst „überrascht“.

Was erwartet uns denn bei Ihrem Seminar „Malerei und Stille“?
Mir persönlich ist Kontemplation und Stille sehr wichtig. Das Herzensgebet bringt einen Gott nahe, und man findet dabei auch zu sich selbst. Ähnliches kann man in der Malerei erleben. Darum werden wir im Seminar beides miteinander verbinden: Stilleübungen, Qigong, Körper- und Atemübungen und Formen des Malens, in die sich jeder und jede einfach „fallen lassen“ und experimentieren kann. Dazu sind keinerlei spezifischen Vorkenntnisse nötig, man muss nicht „malen können“!

Gustav-Adolf-Werk

Vielstimmige Reformation. Eine Augenreise zu evangelischen Minderheiten.

Fotografien

30. September bis 22. Oktober

Öffnungszeiten:
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Dorothee Krämer

Farbklänge – Schriftklänge

Malerei, Collage, Kalligraphie

18. November bis 7. Januar

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