Hans Gunsch

Beginn einer Geschichte

Pigment, Acryl, Rötel

20. Januar bis 18. März 2019

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

PDF-Flyer

Hans Gunsch

Der Beginn einer Geschichte: Ausstellung von Hans Gunsch

Hans Gunsch wurde 1957 in Reutlingen geboren, studierte Dipl.-Kunsttherapie und Kunstpädagogik an der Hochschule für Kunst im Sozialen, Ottersberg/Bremen. Nach dem Studium war er freischaffender Künstler. Seit 1986 ist er tätig im sozialtherapeutischen Bereich, ist Kunstdozent in der Erwachsenenbildung, Schulleiter einer Fachschule.

Seine Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Die Bilder orientieren sich am traditionellen Figurenbild. Es sind vorwiegend Rücken- und Profilansichten. Gunsch geht es dabei um eine Annäherung an das Menschenbild.

Am Anfang des Malprozesses steht eine Skizze, ein Foto, jedoch keine Idee. Im Prozess geschieht die Bildfindung. Die Bilder sind dementsprechend bedeutungsoffen. Die Rückenansichten lassen den Betrachter frei. Sie sind wie der Anfang einer Geschichte. Es bahnt sich etwas an, viele Wege sind möglich.
Seien Sie herzlich eingeladen, den Beginn Ihrer Geschichten im Betrachten der Bilder von Hans Gunsch zu finden.

Mehr zu und über Hans Gunsch auf
www.hansgunsch.de

Im Vorfeld hat Pfarrerin Bögel mit dem Künstler gesprochen:

Wie kamen Sie denn zur Malerei?
Ich habe schon als Kind gerne gemalt. Ein um etliche Jahre älterer Schwager von mir war sehr künstlerisch veranlagt. Ich erinnere mich, wie er mir als Kind mit meinen Farbstiften ein Bild mit meinen Holzfarbstiften gemalt hat: ein Wollknäuel aus verschiedenen Farben, die ineinander übergingen und übereinander lagen… das hat mich unglaublich fasziniert. Da haben sich mir regelrecht neue Welten aufgetan. Ich habe das Bild bis heute ganz deutlich vor Augen.
So mit 11, 12 Jahren habe ich dann intensiv mit dem Malen und Zeichen begonnen. Jeden Tag habe ich mindestens ein Bild gemalt. Schon damals habe ich gespürt, welche Kraft in der Malerei steckt – und das dann später in meinem Kunsttherapie-Studium ebenso erlebt und umgesetzt.

Eine Besonderheit sind ja Ihre Rückenansichten. Wie sind Sie denn darauf gekommen?
(lacht) Da bin nicht ich drauf gekommen, die haben mich gefunden. Ich gehe beim Malen nicht von einer Idee aus, die ich dann umsetze. Vieles entsteht beim Malen im kreativen Prozess „von selbst“ und ergibt sich einfach. Ich hatte schon immer ein großes Interesse am Menschen; das Thema Menschenbild beschäftigt mich auch philosophisch sehr stark. Von daher lag es nahe, auch malerisch sich unterschiedlichen Individuen zu nähern und sie in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen. Dabei ist es mir ein Anliegen, die Menschen nicht „festzulegen“ oder ihnen zu nahe zu treten. Das hat für mich auch etwas mit Respekt vor der anderen Person zu tun. Jeder Mensch hat seine eigene Würde. Manche Facetten erschließen sich, andere bleiben verborgen. Was aus einer Begegnung entsteht, lässt sich nie von vorherein sagen. Es kann der Beginn einer Geschichte sein. Da ist vieles möglich, und diese Offenheit hat es mir angetan. Ich lade Sie herzlich ein, ihre eigene Geschichte mit meinen Bildern zu entdecken …

Werden Sie auch einmal selbst durch Ihre Ausstellung führen?
Ja, gerne! Am Sonntag, 17. Februar um 11.30 Uhr. Ich freue mich auf viele Besucherinnen und Besucher!

Mehr zu und über Hans Gunsch finden Sie auf www.hansgunsch.de

Flyer Austellung Gunsch zum Download

Bertram Till

So bist Du Mensch

Bilder - Skulptur - Film

31. März bis 26. Mai 2019

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Sabine Vosseler-Waller

In guter Gesellschaft

Mischtechniken auf Leinwand und Farbradierungen

7. Juli bis 9. September 2019

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Anne Linder, Volker Sonntag

Schwingungen

Keramikschalen (Anne Linder), Malerei (Volker Sonntag)

17. November 2019 bis 6. Januar 2020

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr