Dorothee Krämer

Farbklänge – Schriftklänge

Malerei, Collage, Kalligraphie

18. November bis 7. Januar

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

PDF-Flyer

Dorothee Krämer

In Fellbach als letztes von 7 Kindern geboren.
Ausbildung zur Farblithografin
FSJ im arabischen YMCA Ost-Jerusalem
Studium Grafik-Design und Malerei in Pforzheim
Studien-Stipendium des DAAD für Kanada
Grafikerin in mehreren Werbeagenturen
9 Jahre freie Dozentin an der Lazi-Akademie für Gestaltung und Drucktechnik
derzeit freischaffend im Kraemerteam

Sie lebt und arbeitet in Esslingen, ist verheiratet und Mutter von 4 erwachsenen Kindern. Ihr Markenzeichen sind fröhlich leuchtende Farben, sie verarbeitet in ihren Bildern häufig biblische Texte.

Mit einer faszinierenden Technik collagiert und mehrfach überlagert entstehen daraus Farbflächen und Textfelder. Durch die vielen Schichten entsteht eine räumliche Tiefe. Manche Texte sind leicht zu erkennen, andere öffnen sich erst beim genauen Hinsehen. Immer wieder kann man neue Details entdecken.

Jedes Jahr gestaltet sie Motive zur Jahreslosung, die in vielen Gemeinden verwendet werden.

Im Vorfeld hat Pfarrerin Ute Bögel mit der Künstlerin gesprochen:

Wie kamen Sie denn zur Malerei?
Ich habe schon als Kind ständig einen Stift zum Malen in der Hand gehabt. Während meines Studiums in Grafikdesign habe ich als Vertiefungsfach Malerei belegt und wurde durch Prof. Bernd Berner sehr in meinem künstlerischen Schaffen ermutigt. Schon damals habe ich viel mit Farbüberlagerungen und Farbkompositionen experimentiert. Mich fasziniert das Spiel mit Farben und wie durch mehrere Schichten eine ganz besondere Räumlichkeit in den Bildern entsteht. Da kommt mir meine Ausbildung zur Lithografin zugute, weil ich weiß, wie ich Farben zum Leuchten bringen kann, welche Farbkombinationen es braucht, damit ineinanderfließende Farbspiele oder Kontrastwirkungen entstehen.
Bis ein Bild abgeschlossen ist, ist es darum ein längerer kreativer Prozess. In meinem Atelier hängen und stehen viele Werke, an denen ich parallel arbeite. Schicht um Schicht wachsen und entstehen meine Bilder – das bleibt auch für mich als Künstlerin spannend bis zuletzt.

Vielen sind Sie durch die Illustration der Jahreslosungen bekannt …
Ja, die Illustration der jeweiligen Jahreslosung nimmt immer einen breiten Raum ein. Es ist sozusagen eine Brücke zwischen der Auftragskunst als Grafikerin, wenn ich z.B. Plakate oder Grafikprodukte designe und meinem freien Kunstschaffen. Ich beschäftige mich frühzeitig intensiv mit dem Text und den Hintergründen, damit genügend Zeit für die künstlerische Inspiration bleibt und ich dann Verschiedenes ausprobieren kann.

Haben Sie Lieblingsbilder oder Lieblingsfarben?
(lacht) Nein, das variiert. Manchmal entdecke ich einen neuen Farbton und male dann ganze Bilderreihen damit …. Und dann ist auch wieder etwas anderes dran. Manche Bilder bedeuten mir persönlich viel, weil sie in bestimmten Situationen entstanden sind oder Stimmungen und Erfahrungen wiedergeben, die für mich da gerade dran waren.

Führen Sie auch einmal selbst durch Ihre Ausstellung?
Ja, sehr gerne: Am Sonntag, 6. Januar 2019 um 11.30 Uhr. Ich freue mich auf viele interessierte Menschen, denen ich meine Bilder nahebringen kann.

Herzlichen Dank für das Gespräch!