2.- 6. Januar 2018:

Bibeltage „Mose, der Mann Gottes“

Über Mose sagt man, dass er eine Person nach dem Herzen Gottes war: Trotz schwieriger Vergangenheit und unbeherrschtem Wesen lässt er sich von Gott rufen. Er lebte aus der Liebe zu Gottes Wort und redete mit Gott wie mit einem Freund. Er war entschlossen, Gott zu gehorchen und erwartete Widerstände. Mit anderen hatte er Mitgefühl und als Führer des Volkes Israel den Blick für das übergeordnete Ganze.

Bei den Bibeltagen wird die ganze Mosegeschichte aus dem 2. und 5. Mosebuch in Bibelarbeiten und Vorträgen von Paul Dieterich, Prälat i.R. und Werner Schmückle, Kirchenrat i.R. nachgezeichnet. Moses Kindheit, Jugendzeit und die Berufung. Mose als Befreier, die ersten Schritte in der Wüste und auf dem Sinai als Mittler zwischen Gott und Menschen.

Außerdem wird Paul Dieterich in einem Vortrag zum Gedicht „Mose“ von Dietrich Bonhoeffer die Parallelen in beider Lebensgeschichten aufzeigen. Beide, als sie mit ihrem Ende rechnen, blicken zurück und sehen die rettende Gnade und den Zorn Gottes. Und beide blicken nach vorne in die Zukunft wie in ein verheißenes Land. Darin drückt sich in einer Vision Hoffnung für jeden einzelnen und für die Kirche aus.

Außer den gemeinsamen Entdeckungen in Bibeltexten prägen gemeinsames Singen mit Hiltrud Schmückle, sowie Spaziergänge und eine abschließende Abendmahlsfeier die gemeinsame Zeit zum Jahresanfang im Stift.

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